Helfen Sie mit, unsere Waldflächen zu retten

 

Für uns alle

Wir halten Windkraftanlagen für notwendig. Das Aufstellen von Windrädern im Wald lehnen wir ab. Aktuell sind die Brechte in Schüttorf und Bentheim und Zum Nordkamp (Bardeler Wald) in der Grafschaft bedroht.

Unsere Position & Einstellung

Helfen Sie mit und unterstützen Sie uns

Petition · Stoppt die Zerstörung der Wälder in der Obergrafschaft Bad Bentheim durch Windräder. Helfen Sie mit und unterstützen Sie uns »Petition über Change.org«

Wir haben die Bürgerinitiative GWW (gegen Windräder im Wald) gegründet. Sprecher ist Dr. Volker Hinze, Schüttorf (GWW.info@web.de).

Wir halten Windkraftanlagen für notwendig. Das Aufstellen von Windrädern im Wald lehnen wir ab. Aktuell sind die Brechte in Schüttorf und Bentheim und Zum Nordkamp (Bardeler Wald) in der Grafschaft bedroht.

Laut Fürstenhaus liegt die Waldfläche in Bad Bentheim nur noch bei 18%. Laut Fachagentur für Windenergie an Land ist bezüglich Windenergie im Wald bereits ein Wert von 25% kritisch zu betrachten.

Laut EU-Green-Deal müssen bis 2030 30 Milliarden Bäume gepflanzt werden. Rodungen machen keinen Sinn, wenn man eigentlich dringend aufforsten muss. Für das Aufstellen von Windrädern müssen Rodungen gemacht und Zufahrtstraßen gebaut werden. Dadurch wird der Wald zerstückelt und für Sturmschäden empfindlicher. Der Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt geht verloren und durch die Windräder auch der Erholungswert der Wälder für den Menschen.

Wälder filtern Luft und produzieren Sauerstoff, Windräder nicht. Wälder sind für Schatten, Kühlung und als Wasserspeicher wichtig.

Es sind schon etliche Rodungen in o.g. Wäldern gemacht worden …

… , die als Wildäsungsflächen deklariert du nicht aufgeforstet werden. Sie haben eine Größe von jeweils 1 ha. Es ist unüblich, so große Wildäsungsflächen im Wald anzulegen. Außerdem sind Eichen gefällt worden. Kahlschläge entsprechen nicht den Prinzipien zeitgemäßer Forstwirtschaft. Sie sind zum Teil vorsorglich angelegt worden, um Windräder daraufzustellen.

Über fragmentierten Waldflächen verdunstet weniger Wasser und es bilden sich weniger Wolken. Somit fällt weniger Regen und die Zahl der trockenen und heißen Tage nimmt zu.

Windenergie im Wald schädigt den Boden durch Fundamente und Verdichtung bei der Erschließung. Die für Bäume lebenswichtigen Mykorrhiza-Pilze können sich nicht mehr ausbreiten. Zudem gibt zerstörter Waldboden CO² frei.

Windräder im Wald gefährden Trink- und Grundwasser. 80% des Trinkwassers kommen aus dem Wald. Windräder enthalten wassergefährdende Stoffe, die im Havarie-Fall Grund- und Trinkwasser gefährden. Kalamitätsflächen (zerstörte Waldflächen z.B. durch Sturm) sollten für Naturverjüngung und Wiederaufforstung genutzt werden. Aktuell geschädigte Flächen sind immer noch Wald. Bebauung mit Windrädern bedeutet, dass die Waldböden, die trotz absterbender Fichtenmonokultur intakt sind, dauerhaft zerstört werden.

Windräder sind vom Blitzschlag bedroht. Wenn sie im Wald stehen, erhöht sich die Gefahr des Waldbrandes. In den letzten 10 Jahren gab es in Brandenburg 9 Brände an Windrädern!

Zurück zur Grafschaft: Bentheim will 4 % seiner Fläche mit Windparks bestücken obwohl gesetzlich nur 1,28 % gefordert werden. Laut Bürgermeister ist Bentheim beim Strom bereits seit 5 Jahren klimaneutral. Demnach geht es nur darum Geld zu verdienen!

Die Samtgemeinde Schüttorf hat 2,8 % ihrer Fläche für Windräder ausgewiesen. Auf Nachfrage von Dr. Hinze in der Bürgerfragestunde konnte niemand der Vertreter der Samtgemeinde sagen um wie viel Prozent sich die Fläche verringern würde, nehme man die Brechte aus der Planung heraus.

Der Wald in Bardel wird nicht wieder aufgeforstet und somit dauerhaft zerstört.

Das fürstliche Haus wirbt damit, dass es im Gegenzug den Bentheimer Stadtbereich attraktiver gestalten möchte. Damit ist auch die Aufforstung im Bentheimer Wald gemeint. So werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die Kahlschläge im Bentheimer Wald müssen sowieso aufgeforstet werden … nur dienen die Aufforstungsflächen im Bentheimer Wald gleichzeitig als Kompensationsmaßnahmen für die Rodungen in der Brechte und Bardel.

Es hat eine Auseinandersetzung zwischen den Benheimer Grünen und der Stadtverwaltung gegeben. Nach Ansicht der Grünen sollten die Dächer der Fachklinik mit Solarplatten versehen werden. Dies wurde von der Stadt abgelehnt, was sie bezüglich Klimaschutz unglaubwürdig macht. Zurzeit wird in Gildehaus das Gewerbegebiet erweitert. Nach unserem Kenntnisstand wurden keine Vorgaben für Fotovoltaik-Anlagen gemacht, obwohl hierfür kein Baum gefällt werden muss und kein Lebensraum verloren geht!

Im Wald von Bardel kommen seltener Fledermausarten vor. Deswegen müssen Abschaltzeiten der Windräder eingehalten werden wodurch die mögliche Stromerzeugung an diesem Standort erheblich eingeschränkt wird. Ebenso zu Brutzeiten bestimmter seltener Vögel. Der Mäusebussard ist beispielsweise stark gefährdet.

Der Storch brütet in der Nähe, Wildgänse und Silberreiher überwintern in dem Gebiet auf den Futterwiesen. Zugvögel queren den Bardeler Wald, die Seeschwalben von Oelmars fliegen in der Brutzeit bis zu 3 km, um Nahrung zu finden. Wildgänse brüten im Venn und queren den Bardeler Wald um zu den Futterwiesen zu gelangen.

Die Nähe von Oelemars zum Gildehauser Venn und den niederländischen Naturschutzgebiet an der Dinkel widerspricht dem Bau von Windrädern in Bardel. Am Langezaal See direkt gegenüber gibt es diverse Wasservögel. Der Wald in Bardel ist von Gewässern umgeben.

Sonnen scheint durch Wald auf Weg
Im Bardeler Wald und nebenan liegen ein gesetzlich geschütztes 30er Biotop mit Rote-Liste-Arten.

All diese Biotope sollte man verbinden und dabei die gesetzlich geschützten 30er Biotope im Wald und um den Wald herum mit einbeziehen. Des Weiteren befindet sich im Wald eine Sanddüne, diese ist ein geschütztes Bodendenkmal.

Das Artenschutzgutachten für den Wald in Bardel wurde von der Firma Grafschafter Naturstrom in Auftrag gegeben. Bei dem Gutachten besteht natürlich ein Interessenskonflikt. In der Samtgemeinde Schüttorf liegen noch gar keine Ergebnisse vor. Die Schüttorfer Stadtwerke und das Fürstenhaus haben o.g. Gesellschaft gegründet. Sie werden sich die Einspeisevergütung auf Kosten der Natur und unserer schönen Wälder in die Tasche stecken.

Die technische Entwicklung wird sich nun rasant weiter entwickeln, bessere Lösungen werden kommen. Es wäre für unsere Kinder und Enkelkinder schade die Natur dauerhaft und irreparabel zerstört zu haben.

“Klimastabile Wälder sind das nachhaltigste Erbe, das wir unseren Nachkommen hinterlassen können.”

Machen Sie mit

9 + 1 =